inter der Hütte führte ein Pfad auf den Grat der Blauberge. Nach insgesamt knappen 1000 Höhenmetern konnte ich tief ins Tegernseer Tal blicken und überhaupt bot sich ein herrliches 360° Panorama. Nun war ich buchstäblich auf dem Höhepunkt der Wanderung angekommen, denn die Gratwanderung führte in stetigem Auf und Ab über die Wichtelplatte, den Blaubergschneid, den Blaubergkopf und den Karspitz zum Halserspitz und ließ den Blick nach Bayern und Tirol zur linken bzw. zur rechten Seite stets frei.

m Gipfelkreuz des Halserspitz (1861 m) legte ich wieder eine längere Rast ein und genoss die wunderbare Fernsicht, bevor ich um Vier den Abstieg antrat. Um die Blaubergrunde komplett zu machen stieg ich vom Halserspitz nach Norden ab. Der Abstieg war bis zur Jagdhütte in 1315 Metern ebenfalls sehr schön und stellenweise noch von Schnee bedeckt. Der Rest des Abstiegs verlief größtenteils unspektakulär durch Wald und beendete meine Wanderung, die alles in Allem neun Stunden gedauert hatte.